Die Krise hat Tausende von Unternehmen in aller Welt getroffen. Allein in Polen wurden im März fast 60.000 Unternehmen vorübergehend oder dauerhaft geschlossen, wobei am letzten Tag des Monats März mehr als 9.000 formelle Anträge gestellt wurden. Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die große Mehrheit der Unternehmen mit zahlreichen pandemiebedingten Problemen zu kämpfen hat. Es gibt jedoch auch Unternehmen, die von dem herrschenden Chaos profitiert haben.

Dunkle Pferde im Rennen um die Gewinne

Die Pandemie zwang Hunderttausende von Menschen, zu Hause zu bleiben, was ihre Gewohnheiten dramatisch veränderte. Die Umsätze in geschlossenen Bekleidungsgeschäften, Restaurants und Hotels gingen sofort zurück. Es gab jedoch auch Unternehmen, die die derzeitige Situation als gewinnbringend empfinden können. So verzeichnete beispielsweise Steam, ein Online-Spieleshop, einen Anstieg der Transaktionen um 140%. Auch seine Konkurrenten wie PlayStation oder Nintendo können mit enormen Gewinnen prahlen. CD Projekt, der Schöpfer der Kultserie The Witcher, hat im März einen historischen Erfolg erzielt, als seine Aktien mit 331,2 PLN ein Allzeithoch erreichten. Dies könnte jedoch erst der Anfang einer goldenen Ära für die Spieleindustrie sein - ersten Schätzungen zufolge ist allein in den Vereinigten Staaten die Nachfrage nach Videospielen um 75 Prozent gestiegen.

Auch die Zustelldienste können sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen, denn auch sie sind von dem plötzlichen Anstieg der Online-Verkäufe betroffen. Der starke Anstieg der Online-Verkäufe war für viele Unternehmen der Branche eine Gelegenheit, weitere Gewinne zu erzielen. Ein hervorragendes Beispiel für diese Tendenz ist InPost, ein polnisches Zustellunternehmen, das für die Einführung automatischer Abholstellen für einzelne Kunden bekannt ist. Diesmal beschloss das Unternehmen, den Service noch einfacher zu gestalten, indem es Wochenendzustellungen und ferngesteuerte Paketschließfächer einführte, kurz bevor die Geschäfte zu schließen begannen. Dadurch wurde das Interesse der Kunden, die bereits von den Lösungen von InPost begeistert waren, weiter angeheizt.

Potenzial, gegen alle Widerstände zu wachsen

Es scheint, dass Bildung während einer Pandemie nicht zu unseren Prioritäten gehören wird. Geschlossene Grundschulen, Gymnasien und sogar Universitäten schränken den Wissensdurst effektiv ein. Wie sich jedoch herausstellte, haben viele Menschen beschlossen, die Zeit der Quarantäne und Isolation zu nutzen, um Sprachen zu lernen. Von diesem Trend hat zum Beispiel die Plattform Duolingo profitiert. Sie ist dank ihres spielerischen Lernsystems eine der beliebtesten Websites und Anwendungen. Dieses Portal verzeichnete im März einen Anstieg der Zahl der neuen Nutzer um 100%. Dies zeigt, dass sich die Vorlieben der Kunden stark verändert haben, aber auch, dass sie neue, oft bequemere Lösungen ausprobieren wollen.

Dieser Wandel ist auch in der Medizinbranche zu beobachten, die derzeit eine Reihe intuitiver digitaler Technologien einführt. LiveMed24 ist definitiv eine dieser Lösungen. Es handelt sich um eine Technologie, mit der medizinische Online-Konsultationen eingeführt werden, die Probleme, auf die Patienten bei einem normalen Telefongespräch stoßen können, wirksam lösen. Diese Plattform ermöglicht es Ihnen, sich mit einem Arzt per Chat, Sprachanruf oder Videoanruf zu verbinden, je nach den Bedürfnissen und Vorlieben des Patienten. Gleichzeitig hilft LiveMed24 bei der Ausstellung eines elektronischen Rezepts und sogar bei der Weiterleitung des Anrufs an einen Spezialisten. Alle wichtigen Informationen gehen dank des integrierten Gesprächsverlaufs nicht verloren. Diese Lösung eignet sich nicht nur für Menschen, die sich in Isolation oder Quarantäne befinden, sondern auch für diejenigen, die aufgrund ihrer Arbeitszeit oder anderer Verpflichtungen keine Zeit oder Möglichkeit haben, die Klinik zu erreichen. Daher ist diese Technologie nicht nur für die Zeit der Pandemie geeignet, sondern auch für viele Jahre nach deren Ende.

 

Quellen:

  1. https://strefabiznesu.pl/koronawirus-firmy-ogolnie-traca-na-pandemii-10042020-r-sa-jednak-i-takie-ktore-na-walce-z-epidemia-zyskuja-w-jaki-sposob/ar/c3-14865339
  2. https://businessinsider.com.pl/finanse/handel/zakupy-w-internecie-w-czasach-koronawirusa-wydamy-70-mln-zl/sd9je83
  3. https://regiony.rp.pl/trendy/innowacje/25110-samoizolacja-polakow-sprawila-ze-wiatr-zawial-w-zagle-tych-firm?utm_source=rp&utm_medium=teaser_redirect
  4. https://polskatimes.pl/przedsiebiorcy-masowo-zawieszaja-dzialalnosc-gospodarcza-tysiace-firm-nie-moze-funkcjonowac-przez-koronawirusa-raport-polska/ar/c1-14893619
  5. https://www.businessinsider.com/duolingo-sees-spike-in-new-users-during-coronavirus-pandemic-2020-4?IR=T

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